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Lokale Netzwerke Wiedereinstieg – Förderschwerpunkte

Landesinitiative stärkt Perspektiven für einen qualifizierten Wiedereinstieg und existenzsichernde Erwerbstätigkeit von Müttern

Landesinitiative Netzwerk W - Flyer (PDF)Im Rahmen der Gleichstellungspolitik des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung (MHKBG) ist die Unterstützung des beruflichen Wiedereinstiegs und die Stärkung einer existenzsichernden Erwerbstätigkeit von Müttern ein wichtiges Handlungsfeld. Dies betrifft klassische Berufsrückkehrerinnen und geringfügig erwerbstätige Mütter - darunter Alleinerziehende und Frauen ohne Berufsabschluss. Berücksichtigt werden auch die besonderen Herausforderungen für Frauen mit Migrations- und Fluchthintergrund. Gelingende partnerschaftliche Aushandlungsprozesse und gute Bedingungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie / Pflege tragen wesentlich zu einem erfolgreichen beruflichen Wiedereinstieg bei.

Die Landesinitiative Netzwerk (W)iedereinstieg zielt darauf, den beruflichen Wiedereinstieg für Mütter (und Väter) nach einer Familienzeit zu verbessern, Wege in eine dauerhafte, existenzsichernde und qualifikationsgerechte Erwerbstätigkeit aufzuzeigen und damit gute berufliche Entwicklungsperspektiven für Berufsrückkehrende in Nordrhein-Westfalen zu stärken.

Die Landesinitiative Netzwerk W(iedereinstieg) unterstützt seit 2007 lokale Netzwerke in den Kreisen und kreisfreien Städten Nordrhein-Westfalens und fördert gemeinsame Aktivitäten zur Verbesserung beruflicher Wiedereinstiegsprozesse.

Der Projektträger ETN des Forschungszentrums Jülich stellt die Landeskoordination. Sie begleitet die Projektaufrufe, unterstützt den landesweiten Transfer und die Vernetzung der Kooperationspartner.

Mit 49 Standorten repräsentiert die Landesinitiative ein bundesweit einmaliges Netzwerk von Akteur/innen und Expert/innen für den Wiedereinstieg.

www.netzwerkW-expertinnen.de: Das Portal der Landesinitiative informiert zu allen Aktivitäten und dokumentiert die Ergebnisse. Das Fachwissen ist für alle Expert_innen transparent.

Ein Netzwerk W-Handout fasst die wichtigsten Faktoren für erfolgreiche, ergebnisorientierte Netzwerk-Arbeit zusammen, entwickelt wurden sie von dem Netzwerk-Experten Prof. Claus Reis.

Information zur Förderphase 2018

Im Förderjahr 2018 werden schwerpunktmäßig Aktivitäten in folgenden Handlungsfeldern gefördert:

  • Herstellung von Transparenz über vorhandene Unterstützungsangebote und die Erhöhung der Passgenauigkeit von Angebots- und Veranstaltungsformaten;
  • Aufbau und Weiterentwicklung von Kooperationen, einschließlich der Professionalisierung der Netzwerkarbeit vor Ort; Weiterentwicklung der Angebote zur Beratung von Wiedereinsteigenden, Kompetenzerweiterung für die Akteurinnen und Akteure;
  • Entwicklung und Erprobung von innovativen Angeboten für bestimmte Zielgruppen und besondere Lebenslagen. Neben der Stillen Reserve sind dies Alleinerziehende, Frauen mit geringer Qualifikation, Frauen mit gesundheitlichen Einschränkungen/Behinderungen, Migrantinnen sowie geflüchtete Frauen mit guter Bleibeperspektive.

Lokale Netzwerke Wiedereinstieg in Nordrhein-Westfalen – Partnerschaften
Wiedereinstieg ist eine Querschnittsaufgabe mit Schnittstellen zu unterschiedlichsten Arbeits- und Handlungsfeldern. In den Netzwerken zum Wiedereinstieg agieren deshalb gleichstellungs-, arbeitsmarkt-, wirtschafts- und bildungspolitische sowie familienunterstützende Akteurinnen und Akteure gemeinsam.
Die Kompetenzzentren Frau und Beruf sind wichtige Partner. Darüber hinaus wirken kommunale Gleichstellungsbeauftragte und/oder die Kreisgleichstellungsbeauftragten sowie die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agenturen für Arbeit mit. Die Grundsicherungsträger des SGB II sind ebenfalls Partner im Netzwerk W, vertreten auch durch die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Jobcenter.