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Themendossier – Kooperation stärken

Zurück in den Job: NRW-Innovationsprojekt mit Netzwerk W-Partnern – Produkte zum Transfer

Neue Wege NRW.

Das Innovationsprojekt "Neue Wege NRW. Beruflicher (Wieder-)Einstieg mit System" ist ein Modellvorhaben des NRW-Arbeitsministeriums und wurde vom Institut für Innovation und Bildung innovaBest, Netzwerk W-Koordinator im Rhein-Erft-Kreis, in Zusammenarbeit mit dem Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen über einen Zeitraum von zwei Jahren durchgeführt.

Ziel des landesweiten Projektes ist der Aufbau von integrierten Dienstleistungsangeboten und einer systematischen Zusammenarbeit zwischen Jobcentern, Agenturen für Arbeit und der Jugendhilfe. Mit besonderen Veranstaltungsformaten in Familienzentren wie Elterncafé oder Elternkurs werden insbesondere auch Frauen aus der „Stillen Reserve“ erreicht, die weder beim Jobcenter noch bei der Agentur für Arbeit gemeldet sind.

Entstanden ist eine Reihe von Transferprodukten, darunter ein interaktives Transferhandbuch. Es dokumentiert regionale Umsetzungsbeispiele und stellt neu entwickelte Veranstaltungs- und Fortbildungskonzepte und Muster für Kooperationsvereinbarungen bereit. Ein Projektfilm informiert über neue Formen von Veranstaltungen in Familienzentren mit Blick auf berufliche Orientierung und Wiedereinstieg.

Wegbereiter Netzwerk W

An der Umsetzung in den sechs Modellstandorten beteiligen sich eine Reihe von Netzwerk W-Partnern, darunter aus dem Rhein-Erft-Kreis, StädteRegion Aachen, Kreis Borken, Düsseldorf und Hamm. Projektträger sind das Institut innovaBest, zugleich Netzwerk W-Partner im Rhein-Erft-Kreis, sowie das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen. Gefördert wird das Projekt vom nordrhein-westfälischen Arbeitsministerium mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

„Netzwerk W war mit Impulsgeber und Wegbereiter für das Modellprojekt“, so die Projektleiterin und Netzwerk W-Koordinatorin Hilde Mußinghoff. „Im Rahmen der Landesinitiative haben wir begonnen, professionelle Kooperationsformen mit Familienzentren zu entwickeln. Diese Ansätze konnten wir dann im Rahmen des Modellprojektes ‚Neue Wege‘ systematisieren und mit wissenschaftlicher Begleitung erproben.“

Nachhaltige Kooperationen von Familienzentren, Jugendhilfe und Arbeitsvermittlung

Um die Zusammenarbeit von Familienzentren, Jugendhilfe und Arbeitsvermittlung systematisch und für die Zukunft nachhaltig zu gestalten, gibt es an allen Modellstandorten Kooperationsvereinbarungen. Darin verpflichten sich die Kooperationspartner zu einem regelmäßigen Austausch zwischen Fachkräften aus den arbeitsmarkt- und jugendhilfebezogenen Dienstleistungen und benennen Verantwortliche für die Durchführung von Veranstaltungen.

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