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Fachbeiträge: Studien, Publikationen, Vorträge zum Herunterladen

Fachbeiträge und Studien informieren zum Wiedereinstieg und angrenzende Themen. Hier finden Sie eine Übersicht mit weiterführenden Links und Downloads sowie Vorträge von Netzwerk W-Veranstaltungen.

Netzwerk W-Fachbeiträge – Dokumente und Präsentationen

Netzwerk W-Veröffentlichungen 2017

Die Veröffentlichungen stehen jeweils auch in den Visitenkarten der Netzwerke W als Download bereit. Weiterführende Informationen geben die Netzwerkkoordinatorinnen vor Ort.

Zweiter Gleichstellungsbericht der Bundesregierung - Frauen leisten mehr unbezahlte Sorgearbeit als Männer – Grundlage für gleichstellungspolitische Handlungsoptionen

Der Zweite Gleichstellungsbericht der Bundesregierung zur Gleichstellung der Geschlechter liegt vor. Er besteht aus dem Gutachten der Sachverständigenkommission und der Stellungnahme der Bundesregierung. Das Gutachten der Sachverständigenkommission gilt als „eine wertvolle Analyse der gleichstellungspolitischen Situation und eine fundierte Grundlage für die politische Diskussion zukünftiger gleichstellungspolitischer Handlungsoptionen.“ Die Sachverständigenkommission empfiehlt in ihrem Gutachten, die Rahmenbedingungen zu schaffen, damit Erwerbsarbeit und unbezahlte Arbeit in der Familie und für die Gesellschaft gerecht zwischen Frauen und Männern aufgeteilt werden kann. Sie hat dazu eine neue Kennzahl entwickelt. Den Gender Care Gap, der bei 52,4 Prozent liegt. Frauen wenden nach wie vor deutlich mehr Zeit für unbezahlte Tätigkeiten im Haushalt und für die Familie auf als Männer.

 

Broschüren der Bundesagentur für Arbeit - beruflicher Wiedereinstieg und Teilzeitausbildung

Mit der Broschüre „Motiviert zurückkehren. Erfolgreich durchstarten“ bieten die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Bundesagentur für Arbeit einen Leitfaden für die beruflichen Wiedereinstieg.  

Die Bundesagentur für Arbeit hat einen praxisorientierten Leitfaden zur Teilzeitberufsausbildung veröffentlicht, den auch Beratungsstellen nutzen können. Netzwerk W stellt die Broschüre zum Herunterladen bereit.

 

Arbeitsmarktreport NRW informiert zu Frauen am Arbeitsmarkt – Alleinerziehende häufig abhängig von Grundsicherung

Ungenutztes Arbeitskräftepotenzial, insbesondere in Form von Unterbeschäftigung und Stiller Reserve, ist überwiegend bei Frauen zu finden. Das verdeutlicht der Sonderbericht 2015 des Arbeitsmarktreport NRW zu Frauen am Arbeitsmarkt. Ein Sonderkapitel informiert zur Situation von Alleinerziehenden am Arbeitsmarkt. Sie machen knapp 20 Prozent aller Familien mit minderjährigen Kindern aus und sind besonders häufig von Leistungen zur Grundsicherung nach dem SGB II abhängig.

 

Hintergrund: Neue Partnerschaftlichkeit, Neue Vereinbarbeit und flexibles Zweiverdienermodell

Das flexible Zweiverdienermodell: Junge Menschen favorisieren eine partnerschaftliche Aufteilung von Beruf und Familienarbeit. Der Schlüssel zu einem familienphasen-sensiblen Zweiverdienermodell liegt im Arbeitsmarkt: Es bedarf mehr qualifizierter Teilzeitstellen, langfristige Rückkehrperspektiven in Vollzeitarbeit und Karrierepfade, die temporäre familienbedingte Auszeiten ermöglichen.

Memorandum Neue Vereinbarkeit: Mit zehn Leitsätzen für ein gemeinsames Handeln zeigen die Partner aus Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften, wie sie sich den Herausforderungen der Zukunft stellen, unter anderem in den Bereichen Kinderbetreuung, Arbeitszeiten und Vereinbarkeit von Beruf und Pflege.

Studie „Mitten im Leben“: Frauen unterbrechen häufiger als Männer aufgrund von Familien- bzw. Pflegeaufgaben ihre Erwerbstätigkeit und stehen damit vor der Herausforderung, diese biografischen Übergänge zu gestalten. Was das für das Leben und das Selbstverständnis von Frauen bedeutet und inwieweit der berufliche Wiedereinstieg als kritischer Moment im Lebenslauf gelten kann, zeigt die Studie "Mitten im Leben – Wünsche und Lebenswirklichkeiten von Frauen zwischen 30 und 50 Jahren" des Delta-Instituts für Sozial- und Ökologieforschung im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

Mehr Partnerschaftlichkeit wagen: OECD-Studie untersucht Partnerschaftlichkeit in Familie und Beruf in Deutschland und im internationalen Vergleich

 

Mütter setzen neue Trends - aktualisiertes Dossier "Müttererwerbstätigkeit“

Das aktualisierte Dossier "Müttererwerbstätigkeit" des Bundesfamilienministeriums in Kooperation mit dem Zukunftsrat Familie zeigt deutlich: Immer mehr Mütter arbeiten inzwischen immer mehr Wochenstunden und immer mehr Mütter kehren nach der Geburt eines Kindes immer früher wieder in den Beruf zurück. Darüber hinaus wünscht sich ein großer Teil der Mütter eine frühere Berufsrückkehr. Die Erwerbsunterbrechung von Müttern mit Kindern, die zwischen 2008 und 2010 geboren wurden, dauerte im Schnitt 19 Monate.

 

Perspektive Wiedereinstieg – Studien über Berufsrückkehrende
Wissenschaftliche Forschung zum Thema Wiedereinstieg flankierte das Aktionsprogramm „Perspektive Wiedereinstieg“ des Bundesfamilienministeriums. Die Studien untersuchen Motive und Erfahrungen von Frauen bei Wiedereinstieg, analysieren Erwerbsverläufe und zeigen die daraus resultierenden Chancen und Risiken für einen Wiedereinstieg in das Erwerbsleben auf. Das IAB veröffentlicht die Ergebnisse zur Evaluation der zweiten Förderrunde zum Programm „Perspektive Wiedereinstieg“ (PWE).