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Perspektiven für einen qualifizierten Wiedereinstieg

Qualifizierter Wiedereinstieg in den Beruf und existenzsichernde Erwerbstätigkeit von Müttern – Landesinitiative Netzwerk W fördert 2017 landesweit Aktivitäten von 39 Netzwerken

Die Landesinitiative Netzwerk W geht in diesem Jahr in die zehnte Runde und fördert wieder Aktivitäten zum qualifizierten beruflichen Wiedereinstieg. Insgesamt sind 39 Träger ausgewählt und aufgefordert worden, einen Förderantrag zu stellen. Damit werden in diesem Jahr insbesondere Aktivitäten und Maßnahmen unterstützt, die sich auf die Schwerpunkte Transparenz, Kooperation und zielgruppenorientierte Angebote, darunter vor allem für Alleinerziehende und geflüchtete Frauen mit guter Bleibeperspektive, konzentrieren. Die Partnerinnen und Partner in den lokalen Netzwerken bündeln das Fach-Wissen und stärken die Zusammenarbeit bei der Umsetzung vor Ort. Produkte und Ergebnisse stehen für den landesweiten Transfer bereit und werden auf dieser Website dokumentiert.

Interaktiver Gleichstellungsatlas

Interaktiver Gleichstellungsatlas. Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland online erkunden

Die digitale Version des 3. Gleichstellungsatlas steht jetzt online zur Verfügung. Basierend auf Daten der Statistischen Landesämter und des Statistischen Bundesamtes bietet der digitale Gleichstellungsatlas einen umfassenden Überblick über die regionalen Fortschritte bei der Umsetzung gleichstellungspolitischer Ziele und Rahmenbedingungen. Schwerpunktthemen sind: Partizipation, Bildung, Ausbildung, Berufswahl, Arbeit und Einkommen sowie Lebenswelt. So zeigt die Online-Anwendung anhand von Karten und Diagrammen, wie hoch etwa der Anteil von Frauen an Führungspositionen ist oder informiert zu den Erwerbstätigenquoten von Müttern und Vätern.

Telefonaktionstage der Arbeitsagenturen

Weitersagen. Telefonaktionstage der Arbeitsagenturen – Beratung rund um den beruflichen Wiedereinstieg – Termine in Nordrhein-Westfalen

Die Arbeitsagenturen in Nordrhein-Westfalen veranstalten in diesem Jahr verschiedene Telefonaktionstage zu Fragen rund um den beruflichen Wiedereinstieg. Überblick zu den nächsten Terminen:

Agentur für Arbeit Telefon-Nr.  Datum Dauer 
Bochum 0234 3052586
0234 3052463
20.09.2017 08 - 12 Uhr
Bonn 0228 9241123
0228 9241122
05.09.2017 09 – 13 Uhr
Brühl 02232 9461777 12.07.2017 09 – 13 Uhr
Arbeitsagentur Hamm
02381 9102167 13.06.2017
09 – 15 Uhr
Jobcenter Kreis Unna 02303 25381055 12.09.2017 09 – 15 Uhr
kommunales Jobcenter Hamm 02381 176560 07.11.2017 09 – 15 Uhr
Wesel
Jobcenter Wesel
0281 9620552
0281 9620287
19.10.2017 09 – 12 Uhr
Youtube-Videos informieren über erfolgreichen Wiedereinstieg und gute Kinderbetreuung

Youtube-Videos informieren über erfolgreichen Wiedereinstieg und gute Kinderbetreuung

Im Rahmen von Netzwerk W sind einige Informationsvideos zum beruflichen Wiedereinstieg entstanden und auf Youtube eingestellt. Neu hinzugekommen ist ein Video aus dem Bergischen Städtedreieck über Beispiele guter Kinderbetreuung in der Region, um den Wiedereinstieg von Familienfrauen zu unterstützen. Im Kreis Höxter informiert ebenfalls ein Video zum Wiedereinstieg und bewirbt das regionale Wiedereinstiegsportal. Das Besondere: Es bietet eine sehr übersichtliche Datenbank zu Angeboten der Kinderbetreuung in der Region.

Netzwerk W unterstützt die erfolgreiche Berufsrückkehr – Überblick über Ergebnisse und Produkte

Netzwerk W unterstützt die erfolgreiche Berufsrückkehr – Überblick über aktuelle Ergebnisse und Produkte

Die Landesinitiative Netzwerk W dokumentiert Ergebnisse und Produkte der Förderaktivitäten. Die Veröffentlichungen werden in der Rubrik Fachbeiträge fortlaufend dokumentiert. Eine Reihe von Wiedereinstiegslotsen und Broschüren zum Wiedereinstieg wurden auf Stand gebracht und neu aufgelegt (u.a. Leverkusen, Kreis Mettmann, Bochum Herne) und Fachkonferenzen dokumentiert (Köln/Leverkusen, Bergisches Städtedreieck). Die Netzwerke W Bonn/Rhein-Sieg haben ein Begleitheft für geflüchtete Frauen und unterstützende Akteurinnen und Akteure entwickelt, um Aktivitäten und Kontakte zur beruflichen und gesellschaftlichen Integration einfach und verständlich zu dokumentieren. Das Netzwerk W Düsseldorf stellt eine informative Arbeitshilfe für Ehrenamtliche als PDF zum Herunterladen bereit. Das Wiedereinstiegsportal des Netzwerk W Lippe informiert ab sofort auch in Leichter Sprache für Menschen mit Handicap und geringen Deutschkenntnissen.

Gender Care Gap - Gutachten zum Zweiten Gleichstellungsbericht vorgestellt

Frauen leisten mehr unbezahlte Sorgearbeit als Männer. Zweiter Gleichstellungsbericht der Bundesregierung vollständig veröffentlicht

Der Zweite Gleichstellungsbericht ist jetzt vollständig veröffentlicht. Er besteht aus dem Gutachten der Sachverständigenkommission und der Stellungnahme der Bundesregierung. Die Sachverständigenkommission empfiehlt in ihrem Gutachten, die Rahmenbedingungen zu schaffen, damit Erwerbsarbeit und unbezahlte Arbeit in der Familie und für die Gesellschaft gerecht zwischen Frauen und Männern aufgeteilt werden kann. Sie hat dazu eine neue Kennzahl entwickelt. Den Gender Care Gap, der bei 52,4 Prozent liegt. Frauen wenden danach deutlich mehr Zeit für unbezahlte Tätigkeiten im Haushalt und für die Familie auf als Männer. Zudem erzielen Frauen pro Stunde und auch über den Lebensverlauf hinweg weniger Einkommen. Veröffentlicht ist nun ebenfalls die Stellungnahme der Bundesregierung. Wichtige Schritte für mehr Gleichstellung sind danach insbesondere die Aufwertung sozialer Berufe und mehr Zeitsouveränität für Familien.

Arme Mütter. Wenn Frauen Mütter werden, wirkt sich das nachteilig auf die Vermögensbildung aus. Bei Vätern ist das nicht der Fall. Studie der Uni Köln

Arme Mütter. Wenn Frauen Mütter werden, wirkt sich das nachteilig auf die Vermögensbildung aus. Bei Vätern ist das nicht der Fall. Studie der Uni Köln

Kinder bereichern das Leben ihrer Eltern in vielerlei Hinsicht. Finanziell sind sie aber das Gegenteil einer Bereicherung – zumindest aus Sicht der Mütter: Frauen, die Kinder bekommen, müssen laut einer Studie der Soziologen Philipp Lersch, Marita Jacob und Karsten Hank von der Universität Köln mit Einbußen beim Vermögensaufbau rechnen. Um herauszufinden, wie es in der Realität um die Vermögensverhältnisse von Müttern bestellt ist, haben die Sozialwissenschaftler Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) aus den Jahren 2002, 2007 und 2012 analysiert. Das Fazit: Das traditionelle Rollenmodell mag zwar theoretisch die Effizienz und das Vermögen auf Haushaltsebene erhöhen, aber die Frauen schneiden offenkundig schlecht ab, wenn es darum geht, die Früchte der Arbeitsteilung zu verteilen.

Frauen am Arbeitsmarkt in Nordrhein-Westfalen: Häufig in Teilzeit, aber weniger betroffen von der Digitalisierung als Männer

Frauen am Arbeitsmarkt in Nordrhein-Westfalen: Häufig in Teilzeit, aber weniger betroffen von der Digitalisierung als Männer

Mit dem Titel "Frauen am Arbeitsmarkt in NRW" hat die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit eine Broschüre zum Weltfrauentag veröffentlicht. Danach profitieren Frauen in NRW stärker vom Beschäftigungsaufbau als Männer. Die Zahl sozialversicherungspflichtig weiblicher Beschäftigter stieg um 2,2 Prozent, männlicher um 1,7 Prozent. Einige "typisch weibliche" Berufe sind vom Wandel der Berufswelt besonders betroffen. Fast die Hälfte der Frauen arbeitet in Teilzeit. Notwendiger Handlungsbedarf in NRW besteht vor allem bei arbeitslosen Frauen. Über die Hälfte aller Arbeitslosen in NRW, die Tätigkeiten für An- und Ungelernte anstreben, sind Frauen. Hier besteht großer Qualifizierungsbedarf, sollen die Frauen eine nachhaltige Perspektive auf Eingliederung in den Arbeitsmarkt erhalten.