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Buskampagne wirbt für Wiedereinstieg – Vorsicht Minijob! Radiospots informieren

Neues aus dem Netzwerk: Buskampagne wirbt für Wiedereinstieg – Vorsicht Minijob! Radiospots informieren

Die Netzwerke W Leverkusen und Rheinisch Bergischer Kreis haben zusammen mit dem Verkehrsunternehmen wupsi GmbH eine Buskampagne zum Wiedereinstieg gestartet. Vier Monate lang hängen in den Bussen nun Plakate, die auf die regionalen Wiedereinstiegsportale und ihre Informationsangebote hinweisen. „Wir haben festgestellt, dass es Sinn macht, sich zusammen zu schließen, weil viele Menschen zwischen Köln, Leverkusen und dem Rheinisch-Bergischen Kreis pendeln“, so die Netzwerk W-Koordinatorinnen Brunhilde Fink und Antje Winterscheidt. „Gerade viele Mütter mit Kindern fahren häufiger Bus und kommen so hoffentlich in Kontakt mit unseren Informationen.“ Vorsicht Minijob: Das Netzwerk W Herford hat zwei Radiospots zum Thema Minijob entwickelt und stellt sie lokalen Radiosendern zur Verfügung.

Starthilfe für (junge) Frauen zum (Wieder-)Einstieg – Wirtschaftlich unabhängig bleiben. DGB-Projekt bietet Plattform mit Webinaren

Starthilfe für (junge) Frauen zum (Wieder-)Einstieg – Wirtschaftlich unabhängig bleiben. DGB-Projekt bietet Plattform mit Webinaren

Eine neue Beratungsplattform ist gestartet: Unter www.dein-sprungbrett.info erhalten (junge) Frauen in Webinaren qualifizierte Beratung, für den Sprung auf der Karriereleiter oder für den Balanceakt zwischen Arbeit und Privatleben und mit vielen nützlichen Infos und einer Community mit Gleichgesinnten. Das Angebot wurde im Kooperationsprojekt „Was verdient die Frau? Wirtschaftliche Unabhängigkeit!“ des DGB Bundesvorstands und des Bundesfamilienministeriums entwickelt. Im Fokus stehen der Übergang von der Ausbildung in den Beruf sowie der Aus- und Wiedereinstieg rund um die Familienphase – als zentrale Meilensteine für eine gelingende, selbstbestimmte Erwerbsbiographie.

Familien-Navi

Familienkalender 2018 informiert zum beruflichen Wiedereinstieg im Ennepe-Ruhr Kreis – Familien-Navi erstmals auch als Onlineversion

Das Netzwerk W Ennepe-Ruhr hat für 2018 wieder das erfolgreiche Format des Familienkalenders aufgelegt – den Kalender gibt es jetzt allerdings nicht nur in gedruckter Form, sondern auch als Familien-Navi in einer Online-Version. Leicht zugänglich und inzwischen zum fünften Mal bietet der Kalender umfangreiche Informationen rund um den Start ins Berufsleben und den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt, die Aus- und Weiterbildung sowie die Vereinbarkeit von Berufstätigkeit mit Kindern und zu pflegenden Angehörigen. Für die Mitglieder des Netzwerkes ist der Kalender seit der ersten Auflage 2014 ein wichtiger Baustein für die Öffentlichkeitsarbeit. Die Auflage liegt bei 12.000 Exemplaren und wird im Ennepe-Ruhr-Kreis etwa an Rathäusern, Kindertagesstätten oder Jobcentern ausgelegt. Zum zehnjährigen Bestehen des regionalen Netzwerks W findet am 12. Dezember 2017 eine Fachtagung statt, u.a. mit einem Vortrag von Prof Dr. Ute Klammer, Uni Duisburg, zum Thema „Erwerbs- und Sorgearbeit gemeinsam neu gestalten“.

Netzwerk W-Pilotstudie: Weibliche Flüchtlinge

Netzwerk W-Pilotstudie: Weibliche Flüchtlinge: Warum sie zum Motor im Integrationsprozess werden können - Voraussetzungen, Einstellungen und Ambitionen geflüchteter Frauen

Im Rahmen der Landesinitiative Netzwerk W(iedereinstieg) ist eine umfassende qualitative Untersuchung zur Lebenssituation von weiblichen Geflüchteten mit guter Bleibeperspektive durchgeführt worden. Die Pilotstudie des Netzwerk W Rhein-Erft-Kreis gibt zugleich eine Reihe von Handlungsempfehlungen für die am Integrationsprozess beteiligten Akteure. Die Ergebnisse überraschen und zeigen: Die Orientierung auf Bildung und Berufstätigkeit ist hoch und für fast alle Befragten, darunter die Hälfte Mütter, selbstverständlich. So wollen 94 Prozent der Frauen arbeiten und sie verstehen Berufstätigkeit als Voraussetzung für wirtschaftliche Unabhängigkeit. Die Untersuchung basiert auf insgesamt 40 leitfadengestützte Interviews mit Frauen, die aufgrund des Herkunftslandes hohe Bleibeperspektive haben.
Im Dossier „geflüchtete Frauen“ informiert die Landeskoordination fortlaufend zu aktuellen Netzwerk W-Aktivitäten. Veröffentlichungen und Handreichungen, Tipps und Servicelinks zum Thema stehen hier für Interessierte und Fachberaterinnen und -Berater zur Verfügung.

Wie Haushaltsnahe Dienstleistungen die Vereinbarkeit von Beruf und Sorgearbeit unterstützen können – Flyer informiert

Wie Haushaltsnahe Dienstleistungen die Vereinbarkeit von Beruf und Sorgearbeit unterstützen können – Flyer informiert

Frauen oder Männer, die nach einer Familienphase wieder in den Beruf einsteigen möchten, um sich neue berufliche und private Perspektiven zu schaffen oder Erwerbstätige, die Pflege und Beruf vereinbaren müssen: Betroffene stehen oft vor der Herausforderung, ihr Leben neu zu organisieren müssen. Der vom Bundesfamilienministerium herausgegebene Flyer „Zeit für Perspektiven – Unterstützung im Haushalt durch professionelle Dienstleistungen“ gibt einen kompakten Überblick darüber, welche Dienstleistungen in diesen Situationen den Alltag erleichtern und dadurch eine vollzeitnahe Beschäftigung ermöglichen.

Für die Beschäftigungschancen von Hartz-IV-Bezieherinnen spielt auch der Partner eine Rolle

Für die Beschäftigungschancen von Hartz-IV-Bezieherinnen spielt auch der Partner eine Rolle

Die Erwerbschancen von Frauen, die Grundsicherung beziehen, sind zumindest in Westdeutschland besonders gering, wenn sie über wenig persönliche Erwerbserfahrung oder keinen Schulabschluss verfügen. Wie ein Beitrag im IAB-Forum zeigt, spielen dabei auch Erwerbserfahrung und Bildungsstand des Partners eine Rolle. Im Fazit heißt es: Frauen aus Haushalten, in denen die vormalige Arbeitsteilung zwischen den Partnern tendenziell dem des männlichen Alleinverdieners entsprach, bedürften besonderer Unterstützung bei der Arbeitssuche. So sei es wichtig, die Arbeitsteilung in der Partnerschaft nicht als gegeben hinzunehmen, sondern in Beratungsgesprächen konkret nach den Erwerbsvorstellungen und -wünschen der Frauen zu fragen und mögliche Alternativen aufzuzeigen.

Interaktiver Gleichstellungsatlas

Interaktiver Gleichstellungsatlas. Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland online erkunden

Die digitale Version des 3. Gleichstellungsatlas steht jetzt online zur Verfügung. Basierend auf Daten der Statistischen Landesämter und des Statistischen Bundesamtes bietet der digitale Gleichstellungsatlas einen umfassenden Überblick über die regionalen Fortschritte bei der Umsetzung gleichstellungspolitischer Ziele und Rahmenbedingungen. Schwerpunktthemen sind: Partizipation, Bildung, Ausbildung, Berufswahl, Arbeit und Einkommen sowie Lebenswelt. So zeigt die Online-Anwendung anhand von Karten und Diagrammen, wie hoch etwa der Anteil von Frauen an Führungspositionen ist oder informiert zu den Erwerbstätigenquoten von Müttern und Vätern.

Youtube-Videos informieren über erfolgreichen Wiedereinstieg und gute Kinderbetreuung

Youtube-Videos informieren über erfolgreichen Wiedereinstieg und gute Kinderbetreuung

Im Rahmen von Netzwerk W sind einige Informationsvideos zum beruflichen Wiedereinstieg entstanden und auf Youtube eingestellt. Neu hinzugekommen ist ein Video aus dem Bergischen Städtedreieck über Beispiele guter Kinderbetreuung in der Region, um den Wiedereinstieg von Familienfrauen zu unterstützen. Im Kreis Höxter informiert ebenfalls ein Video zum Wiedereinstieg und bewirbt das regionale Wiedereinstiegsportal. Das Besondere: Es bietet eine sehr übersichtliche Datenbank zu Angeboten der Kinderbetreuung in der Region.

Gender Care Gap - Gutachten zum Zweiten Gleichstellungsbericht vorgestellt

Frauen leisten mehr unbezahlte Sorgearbeit als Männer. Zweiter Gleichstellungsbericht der Bundesregierung vollständig veröffentlicht

Der Zweite Gleichstellungsbericht ist jetzt vollständig veröffentlicht. Er besteht aus dem Gutachten der Sachverständigenkommission und der Stellungnahme der Bundesregierung. Die Sachverständigenkommission empfiehlt in ihrem Gutachten, die Rahmenbedingungen zu schaffen, damit Erwerbsarbeit und unbezahlte Arbeit in der Familie und für die Gesellschaft gerecht zwischen Frauen und Männern aufgeteilt werden kann. Sie hat dazu eine neue Kennzahl entwickelt. Den Gender Care Gap, der bei 52,4 Prozent liegt. Frauen wenden danach deutlich mehr Zeit für unbezahlte Tätigkeiten im Haushalt und für die Familie auf als Männer. Zudem erzielen Frauen pro Stunde und auch über den Lebensverlauf hinweg weniger Einkommen. Veröffentlicht ist nun ebenfalls die Stellungnahme der Bundesregierung. Wichtige Schritte für mehr Gleichstellung sind danach insbesondere die Aufwertung sozialer Berufe und mehr Zeitsouveränität für Familien.