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Potentiale von Frauen nutzen

Empfang für Wirtschaftsfrauen und Empfang
29. September 2016 in Castrop-Rauxel

Fachforum Wirtschaftsfrauen

Die Akteurinnen im Fachforum (v.l.): Vera Ihlefelddt-Schlipköter, consistiQ, Kaarst, Petra Kersting, Kompetenzzentrum Frau & Beruf Emscher-Lippe, Svenja Dederichs, Erfolgsfaktor Personal, Dortmund und Angela Behler, HeithausenBehler Gesellschaft für Kommunikation mbH, Düsseldorf
Die Akteurinnen im Fachforum (v.l.): Vera Ihlefelddt-Schlipköter, consistiQ, Kaarst, Petra Kersting, Kompetenzzentrum Frau & Beruf Emscher-Lippe, Svenja Dederichs, Erfolgsfaktor Personal, Dortmund und Angela Behler, HeithausenBehler Gesellschaft für Kommunikation mbH, Düsseldorf

 

Erfolgsstrategien bei der Positionierung für Karrieren im DIEZE

Veränderungen von Strukturen, Prozessen und Arbeitskulturen sind erforderlich, um weibliche Karrieren zu forcieren. Im Fachforum Chancen gleich nutzen: In Position bringen und Karriere gestalten diskutierten in drei parallelen Workshops Wirtschaftsfrauen der Region berufliche Erfolgsstrategien und stellten ihre Eindrücke danach im Plenum vor.

Erfolgsstrategien bei der Positionierung für Karrieren im DIEZE
Ausschnitt aus dem Auditorium

 

Vera Ihlefeldt-SchlipköterModerne Kommunikation als Instrument
der Bindung – nicht nur für Beschäftigte

Vera Ihlefeldt-Schlipköter, consistiQ, Kaarst

Nach verschiedenen Führungsfunktionen in der Hotelerie war Vera Ihlefeldt-Schlipköter sie über 16 Jahre lang Chefin des Protokolls und Leiterin des Event-Managements der internationalen Geschäftsbank WestLB und späteren Portigon AG. Hier verantwortete sie die Positionierung des Top-Managements auf internationalen und nationalen Bühnen der Finanzwelt. Ihre Erfahrungen gibt sie als Fachtrainerin für Führungsthemen und Business-Etikette, als Beraterin sowie als Systemischer Business-Coach weiter.

Im Mittelpunkt des Workshops standen geschäftliche Umgangsformen, die Vera Ihlefeldt-Schlipköter anhand von zahlreichen Beispielen aus den betrieblichen
Aufgabenstellungen der Teilnehmerinnen erläuterte. Da Verstehen Grundvoraussetzung für gelungene Kommunikation ist, stellen Unterschiede zwischen männlicher und weiblicher Interaktion eine Herausforderung dar, für die nun zumindest die Teilnehmerinnen gerüstet sind, wie Regina Gross, PERGRO GmbH aus Recklinghausen, aus dem Workshop berichtete.

 

Svenja Dederichs und die anderen FrauenRESSOURCENTURBO aktivieren –
Das schlummernde Beschäftigtenpotential wecken
Svenja Dederichs, Erfolgsfaktor Personal, Dortmund

Mit nur 24 Jahren eine der jüngsten Führungspersönlichkeiten eines DAX 30 Unternehmens gibt Svenja Dederichs ihre inzwischen mehr als 25-jährige Praxiserfahrung im Personalmanagement von mittelständischen Unternehmen wie auch von großen Konzernen als selbstständige Unternehmensberaterin weiter und berät und coacht Geschäftsleute auf Direktions- und Leitungsebene im deutschsprachigen Raum branchenübergreifend.

Wie bringe ich Beschäftigte, die Dienst nach Vorschrift leisten – immerhin knapp 70% der Belegschaft, wenn die Studien stimmen – dazu, ihr Engagement zu erhöhen? Dazu tauschten sich die Teilnehmerinnen unter der fachkundigen Leitung von Svenja Dederichs intensiv und ideenreich aus. Die Kernfrage war: Wie gelingt es konkret im Betrieb, im Team, aber auch bei sich selbst, die Motivation zu erhöhen? Mit einem gelungenen Mix aus der Möglichkeit, Leistung zu zeigen, Einfluss zu nehmen und dazu zu gehören, wird der Ressourcenturbo aktiviert, berichtete Jutta Bellstedt-Prophet, Praxis für Entspannungs- und Bewusstseinsarbeit aus Marl.

 

Svenja Dederichs und die anderen FrauenUnternehmen im Wandel –
Wie viel Kommunikation brauchen Veränderungsprozesse?
Angela Behler, Geschäftsführerin, HeithausenBehler
Gesellschaft für Kommunikation mbH, Düsseldorf

 

Sie startete ihre Karriere als Werbeleiterin Nachrichtentechnik der Nixdorf Computer AG, wechselte dann auf die Seite der dienstleistenden Partner. Dort verantwortet Angela Behler heute als geschäftsführende Gesellschafterin HeithausenBehler.
Seit über 25 Jahren realisiert sie Change Management-Konzepte, Projekte der Markenführung sowie Social Media Auftritte für den Mittelstand und internationale Konzerne im B2B-Umfeld. Mit ihren Erfahrungen unterstützt sie zudem als Mentorin besonders Nachwuchsmanagerinnen in ihrer beruflichen Entwicklung.

Veränderungen sind für Unternehmen große Herausforderungen und Kommunikation ist DER zentrale Schlüssel für das Gelingen dieser Vorhaben. Wer muss wann und wie mit wem sprechen? Wie Angela Behler ihre Teilnehmerinnen in diese strategischen Überlegungen mitgenommen und motiviert hat, die wichtigsten Fragen auch für ihre persönlichen Change-Cases zu stellen, schilderte Anne-Kathrin Orthmann, Unternehmensberaterin aus Lüdinghausen. An drei Fällen aus der Gruppe haben die Teilnehmerinnen erste Strukturen entwickelt und z.B. geklärt, wer den Change-Prozess führt, wer ihn managed und wer ihn kontrolliert.

 

Abendlicher Empfang für Wirtschaftsfrauen

 

In ihrer Begrüßung stelle die Gleichstellungsbeauftrage des Kreises Recklinghausen, Claudia Stermer, als Sprecherin dieses Netzwerkes die Vielfältigkeit von FAGEL vor und dokumentierte seine Stärke anhand der verschiedenen regionalen arbeits- und strukturpolitischen Foren, in denen frauenpolitischen Interessen gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Frau & Beruf Emscher-Lippe vertreten werden.

Dass sich das gezielte Einwerben weiblicher Kompetenzen für das Ehrenamt in der IHK lohnt, belegte die Vizepräsidentin der IHK NordWestfalen, Birgit Wiesehahn-Haas, anhand des in diesem Jahr zu verzeichnenden deutlichen Anstiegs von Frauen in der Vollversammlung der IHK mit dem deutlichen Anstieg in ihrem Grußwort. Dass gerade aus Emscher-Lippe viele Unternehmerinnen hinzugekommen sind, führte sie auch auf die Promotion durch das Wirtschaftsfrauennetzwerk zurück, das sich eingefunden hatte. Gern nahm sie die Glückwünsche der Anwesenden zu ihrer erneuten Wiederwahl als Vizepräsidentin wie auch zum 50-jährigen Bestehen ihres Unternehmens, der IBK Wiesehahn GmbH entgegen.

Drei starke Frauen

Drei starke Frauen (v.l.): Essimari Kairisto, Aufsichtsrätin und Mitglied des Gesellschafterausschusses der Freudenberg SE, Weinheim, Claudia Stermer, Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Recklinghausen und FAGEL-Sprecherin, Birgit Wiesehahn-Haas, Geschäftsführerin der IBK Wiesehahn GmbH in Bottrop sowie Vizepräsidentin der IHK Nord Westfalen

 

Mit ihrem Festvortrag hat Essimari Kairisto die Anwesenden in ihren Bann gezogen. Die Art und Weise, wie sie Einblick in ihren bisherigen erfolgreichen Werdegang, der sie durch viele Länder und in unterschiedliche Branchen geführt hat, gewährte, erlaubte es allen, ihre positiven Erfahrungen, aber auch die Schattenseiten mit ihr gemeinsam zu erleben. Die Erfahrungen im internationalen Top-Management, in den letzten Stationen als Finanzvorstand bei der HochTief Solutions AG, als CFO/General Manager Finance bei der Sasol O&S Group International und als CFO/Kaufmännische Geschäftsführerin bei der Lahmeyer International, einem ehemaligen Tochterunternehmen des RWE Konzerns, präsentierte sie mit der ihr eigenen authentischen Kompetenz, die den Teilenehmerinnen ermöglichte, daraus Lehren für sich zu ziehen, um unangenehme Erlebnisse zu vermeiden. Wie viel selbstloses Zuarbeiten sinnvoll ist, um nicht von der anderen Seite ausgenutzt werden zu können. Wie sich die Unterschiede von Mann und Frau auf die Zusammenarbeit auswirken und welche Fallen da auf „Frau“ warten können. Sie plädierte als „bekennende“ Mentorin für den Aufbau von Netzwerken wie für die Inanspruchnahme persönlicher Unterstützung. Gefragt, wodurch sie sehr schwierige Situationen, Ablehnung z.B., gemeistert habe, sagte sie: „Mit Kommunikation, Kommunikation, Kommunikation“.

 

Jen Brown, die gebürtige Castrop-Rauxelerin Jenny Braunschweig, überzeugte zusammen mit ihrer Band nicht nur musikalisch. Eine geschlechtsparitätische Besetzung der Band ist das erstrebte Gesellschafts- und Wirtschaftsmodell der Zukunft – gerade bei einem Empfang für Wirtschaftsfrauen.

Band

Eine starke Band (v.l.): Jenny Braunschweig (vocals, piano), David Floer (cello), Svenja Doeinck (double bass), Antoine Duijkers (drums)

 

Fotos: Angelika Thiele, Herne

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