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Gender Mainstreaming in NRW-Ziel 2-Großprojekten

Prozessbegleitung und Impulse zur Umsetzung von Gender Mainstreaming bei der Entwicklung von Infrastrukturprojekten - Integration fachspezifischer Genderkompetenz in die Projektpraxis

Zwei Transferveranstaltungen verdeutlichen die Relevanz der Genderbegleitung von großen Projekten der Strukturförderung für die Praxis von Fachleuten aus Wirtschaftsförderung, Immobilienwirtschaft, Kommunen, Projektentwicklung, Planungsämtern und -büros sowie Förderreferaten. Darüberhinaus sind alle in der Strukturpolitik Engagierten angesprochen.

Die Fachtagung auf PHOENIX in Dortmund am Dienstag, 2.9.2008 macht neue Qualitäten für ein urbanes Milieu in der Stadtentwicklung und im Zusammenspiel von Wirtschaft, Planung und Gender Mainstreaming sichtbar:

Wechselwirkungen in der Stadt - große Investitionsprojekte verbinden Quartiere, neue Qualitäten mit Genderperspektive
Programm (PDF)

Die Fachtagung im DIEZE in Castrop-Rauxel am 20. November 2007 hatte den Titel "Zukunft der Standortentwicklung - ein attraktiver Arbeitsort verbindet, Genderakzente für Netzwerke und Räume". Programm (PDF)
Die Veranstaltung bot über 70 Teilnehmenden ein spannendes Forum für Information und Austausch über Qualitäten, die kreative Unternehmen vor Ort unterstützen und bei der Standortwahl überzeugen.

Gender Mainstreaming wird zunehmend als wirtschaftsfördernder Faktor erkannt. Potenziale und Ressourcen von beiden Geschlechtern tragen entscheidend zu einer nachhaltigen Standortentwicklung bei.

Vor Ort auf Zollverein in Essen und auf PHOENIX in Dortmund wird prozessbegleitend seit 2003 die Umsetzung von Gender Mainstreaming im komplexen Alltagsgeschäft der Entwicklung von ehemaligen Industriegeländen erprobt. Ziel der modellhaften Genderbegleitung ist es, neben der verstärkten Umsetzung in der Projektorganisation und in den inhaltlichen Fachbereichen an sich, Erkenntnisse zu gewinnen über die Umsetzbarkeit von fachspezifischem Genderwissen in die Praxis und über den Transfer.
Näheres findet sich unter Gender im Mainstream auf Zollverein, in einem Beitrag zur Veröffentlichung (PDF) und unter Gender Mainstreaming für Planungswettbewerbe - Arbeitshilfe für die Auslobung und Teilnahme Veröffentlichung (PDF)

Zollverein als Weltkulturerbe und 100 ha großer ehemaliger Zechenstandtort richtet sich in seinem wirtschaftlichen Profil neu aus mit den Feldern Design und Kultur.
Bausteine der Standortentwicklung sind Bauprojekte aus dem Bereich Hochbau, Infrastruktur, Freiraum ebenso wie Standortvermarktung und -management besonders für kleine und mittelständische Unternehmen.
weitere Infos: www.zollverein.de

PHOENIX in Dortmund ist ebenfalls ein ehemaliger Industriestandort von ca. 200 ha. PHOENIX profiliert sich mit dem Gewerbegebiet für IT- und Mikrostrukturtechnik PHOENIX West. Daneben wird PHOENIX See für Wohn- und Freizeitnutzung entwickelt.
weitere Infos: www.phoenixdortmund.de

In beiden Großprojekten werden unterschiedliche Beratungsformen erprobt:

Einer genderkompetente Architektin des Zentrums Frau in Beruf und Technik gibt jeweils vor Ort Impulse und Hinweise für konkrete, handhabbare Umsetzungsmaßnahmen.

Die Genderbegleitung dieser beiden Entwicklungsvorhaben wäre ohne die Aufgeschossenheit der Beteiligten und die enge Zusammenarbeit mit der Entwicklungsgesellschaft Zollverein und dem dortmund-project nicht möglich. 

Die Genderbegleitung von Ziel 2-Großprojekten wird gefördert von der Europäischen Union und dem Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration NRW.

Ansprechpartnerin:
Gisela Humpert
humpert@zfbt.de
Telefon: 02305/92150-25
  Literaturliste zu Gender Planning
Download: Literaturliste (PDF)

Logo: Euopäische Union - Europäischer Fonds für Regionale EntwicklungLogo: Ministerium für Generationen, Frauen und Integration des Landes NRW

Zentrum Frau in Beruf und Technik • Telefon: 02305 92150-10 • Telefax: 02305 92150-49 • Erinstraße 6 • 44575 Castrop-Rauxel • Internet: www.zfbt.de • E-Mail: zfbt@zfbt.de